Straubing, 26. Januar 2012 - Jedes Jahr erleiden in Europa rund 300.000 Patienten einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb des Krankenhauses. In einer solchen Situation stellt die rasche Wiederherstellung eines Kreislaufs durch Herz-Lungen-Wiederbelebung (ggf. in indizierten Fällen in Zusammenhang mit einer frühestmöglichen Defibrillation) bis zum Wiedereinsetzen eines spontanen Kreislaufs die wichtigste Maßnahme dar. Da auch geschulte und erfahrene Rettungsdienstmitarbeiter bei einer längeren Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) nach wenigen Minuten ermüden, können diese Vorgaben (gerade bei einer längeren Transportzeit) nur unter Einsatz entsprechender Assistenzsysteme erreicht werden.
Hinzu kommt, dass oftmals die Rettung der Patienten durch enge Treppenhäuser oder sogar mit Hilfe der Drehleiter der Feuerwehren erfolgt. In diesem Zeitraum kann keine HLW durchgeführt werden, der notwendige Blutfluss zum Gehirn unterbleibt, was zu einer schlechteren Gesundungsprognose für den Patienten führt. Auch im fahrenden Rettungswagen ist eine sichere und effektive HLW-Durchführung durch Brems- und Fahrmanöver nicht immer gewährleistet.



Straubing, 20. Dezember 2011 - Für die Bauherrenschaft ADAC e.V. und Klinikum St. Elisabeth Straubing, werden wir eine vollständige Luftrettungsstation – mit einer rund 1.200 m² großen Landeplattform, Hangar und Sozialstation – auf dem Dach des Klinikums errichten. Einzig die Tankanlage wird sich am Boden befinden.
Straubing, 23. November 2011 - Ein Mann ist mit seinem Auto gegen einen Baum gefahren. Er ist bewusstlos, als das Rettungsteam eintrifft. „Schweres Schädelhirntrauma“, vermutet der Notarzt spontan. „Der Fahrer könnte auch wegen Unterzucker bewusstlos geworden sein“, sagt Christian Thiel, stellvertretender leitender Hubschrauberarzt von Christoph 15. Um in solchen Situationen menschliche Fehler zu verhindern, gibt es ein europaweit festgelegtes Training für mehr Flug- und Patientensicherheit - das so genannte ACRM. Thiel ist seit kurzem einer von deutschlandweit nur drei Ärzte-Trainern beim ADAC.
Straubing, 17. Oktober 2011 - Mit einem Heulton von einer Minute Dauer wird am Mittwoch, 19. Oktober, ab 11 Uhr in weiten Teilen Bayerns das Sirenenwarnsystem geprobt. Auch die Stadt Straubing und der Landkreis werden sich an dem Probealarm beteiligen. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung mit den Sirenensignalen vertraut zu machen. Weitere Informationen zum Probealarm, insbesondere zu den voraussichtlich teilnehmenden Landkreisen, Städten und Gemeinden ist
Straubing, 21. September 2011 - „Für eine bessere Traumaversorgung, weltweit!“, diesem Slogan folgten erstmals 18 Notärzte und Rettungsassistenten in einem zweitägigem Intensivkurs zur außerklinischen Schwerverletztenversorgung beim BRK-Kreisverband Straubing-Bogen. Die Weiterbildung wurde gemäß dem internationalen Standard von ITLS-Deutschland (International Trauma Life Support) durchgeführt.
