Rettungsdienst Straubing

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Rettungsleitstelle Straubing

Die Rettungsleitstelle (RLST) Straubing nahm am 18. September 1978 ihren Betrieb auf. Anfangs war sie in der BRK Rettungswache in der Siemensstraße integriert. Im Sommer 1995 zog sie aus Platzgründen in die Regensburger Straße 65 um. Den ärztlichen Bereitschaftsdienst vermittelte sie vom 04. Januar 1980 bis zum 14. Januar 2003.

 

Aufgrund der Einführung Integrierter Leitstellen beschloss man auch in Straubing die bisherigen Rettungsleitstellen und die Feuerwehralarmzentralen zur Integrierten Leistellen zusammenzufassen. Nach umfangreichen Ausschreibungsverfahren hat die Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Straubing (ZRF) im Mai 2007 beschlossen, das Bayerische Rote Kreuz mit dem künftigen Betrieb der Integrierten Leitstelle (ILS) in Straubing zu beauftragen. Am 24. August 2010 ging die ILS mit dem Rettungsdienst in Betrieb, Anfang September 2010 wurde die Feuerwehr dazugeschalten.

Durch die Zusammenlegung der Notfallalarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst waren neue Räume notwendig. Diese Integrierte Leitstelle wurde in der Siemensstraße gebaut und verfügt über eine Fläche von rund 500m².

    
    

 

 

 

 

 1978 - 1995

 1995 - 2010

 seit 2010

    
    
Malteser Rettungswache Straubing

 Aufgrund erheblichen Personalengpasses durch die Urlaubszeit beim BRK Straubing, begannen Helfer des Malteser Hilfsdienstes im Juli 1981 auf ehrenamtlich Basis vorübergehend auszuhelfen.

Da noch keinen richtigen Krankenwagen zur Verfügung stand, wurden die ersten Schichten mit einem "Hilfs-Krankenwagen", ein VW-T2 (Bulli) mit Sitzbänken und einem aufklappbarem Tragegestell mit gewöhnlicher Feldtrage gefahren. Jedoch wurde schon nach kurzer Zeit ein für darmalige Verhältnisse vernünftiger Krankenwagen mit neuster Ausstattung angeschafft.

Diese Aushilfszeit dauerte dann bis Oktober 1981 und wurde mit der Zusage beendet, dass ein Krankentransportwagen und eine feste ehrenamtliche Schichte in absehbarer Zeit in den Bedarfsplan aufgenommen wird.
Im März 1982 war es dann soweit. Die Malteser erhielten die Freitag- und Samstag-Nachtschicht von 19:00 bis 7:00 Uhr und die Montag-Tagschicht ab 7:00 Uhr. Zu dieser Zeit wurden auch schon Zivildienstleistende eingesetzt.

In den folgenden Jahren wurden modernere Fahrzeuge (VW-T3, MB307, MB507) und modernste Ausstattung angeschafft, welche schon damals über den üblichen Standard lag (Baby-Notfallkoffer, EKG, Defibrillator, Höhen-Rettungsgeschirr, usw.).
Eine Zeitlang wurde auch ein Neubau einer Wache in der Nähe zur Auffahrt B20 überlegt. Aber dann aus Kostengründen nicht realisiert. Letztendlich verlegte man die Rettungswache aus einsatztaktischen Gründen in den Osten Straubings um eine Verbesserung der flächendeckenden Notfallversorgung in Straubing zu erreichen.

Ehrenamtliche und Hauptamtliche Mitarbeiter gründeten darmals auch die ersten Unterstützungsgruppe Rettungsdienst in Straubing.


Standorte der Malteser Rettungwache:

 

 

 

 

1982 - 1990
Steinweg 36
 

1990 - 1995
Johannes-Keppler-Straße 11a
  

seit 1995
Schlesische Straße 90 
 

 


Historie des Joh. SR 71/1 (damals noch Joh. 2370):
    
    

 

 H 489

 

 -1997

 1997 - 2005

 2005 - 2009

 seit 2009

    
    

 

BRK Rettungswache Straubing

Noch keine Daten 

Historie des Straubinger Notarzteinsatzfahrzeuges:

 

VW Golf GTI

Audi 80

VW Golf 3 

 


  bis 1986


 1986 bis 1993


 1993 bis 1998

 

   

 

RAV 4 Toyota

AUDI A4

VW Caddy Life

 

 
 1998 bis 2005

 
 2005 bis 2009

 
  seit 2009

 

 

 

 

Rettungshubschrauber Straubing - Christoph 15

Foto: Archiv der ehem. Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Süd Nach einigen Pilotversuchen im Jahre 1968 fiel der Startschuss für die Luftrettung in Deutschland am 29. Sept. 1970 mit der Indienststellung von Christoph 1 in München.

Die ersten Ergebnisse von Christoph 1 waren derart vielversprechend, dass man sich entschloss, in Deutschland ein flächendeckendes Netz mit  Rettungshubschrauberstationen zu schaffen. Nach und nach wurden Luftrettungsstationen installiert und in Reihenfolge ihrer Indienststellung mit fortlaufenden Nummern benannt.

  Am 17.11.1977 wurde als fünfzehnter Standort der Rettungshubschrauber in Straubing in Betrieb genommen. Die Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Süd übernahm mit einer  BO 105 den Flugbetrieb und stellte die Piloten. Seit der ersten Stunde wurden die Notärzte vom Elisabeth Krankenhaus und die Rettungsassistenten vom BRK Straubing eingesetzt.

 D-HDAT  Orginalbild Absturz 1979
Orginalbild:  D-HDAT  (Absturz 1979)

 

Am 18.01.1979 um 11:02 Uhr passierte dann das Unfassbare. Bei einem Wettererkundungsflug über einer Nebeldecke geriet der Hubschrauber in  eine unkontrollierbare Fluglage und Pilot Andreas Trinkwitz stürzte in der Nähe von Feldkirchen ab und kam dabei im Alter von 24 Jahren ums Leben. Alle standen unter Schock aber bereits einen Tag später wurden die Rettungsflüge von Christoph 15 mit einer Ersatzmaschine wieder aufgenommen. (damaliger Zeitungsbericht)

 Christoph 15 steigerte in den kommenden Jahren stetig seine Einsatzzahlen und wurde somit zu einer Einrichtung, die aus Straubing nicht mehr wegzudenken war. Anfang der 90´iger Jahren entschloss der Bund sich nach und nach aus der Luftrettung zurückzuziehen und so wurde im September 1995 die Luftrettung am Standort Straubing der gemeinnützigen ADAC Luftrettung GmbH übertragen, die den Flugbetrieb mit einer BO 105 CBS übernahm. Seither sind die Piloten von Christoph 15 beim ADAC angestellt. Bei den Ärzten und Rettungsassistenten blieb alles beim Alten.

Seit August 1998 setzt nun der ADAC eine EC 135 ein.



Historie der Hubschraubertypen des Christoph 15:

 BMI  BO-105 C

 ADAC  BO-105 CBS

ADAC  EC-135 T1

 

 

 

  

 1977 - 1995

 1995 - 1998

seit 1998